You are hereWieviel Fett? Wieviel Wasser? Wieviel Muskelmasse?
Wieviel Fett? Wieviel Wasser? Wieviel Muskelmasse?
Die Prinzipien der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) zur Messung und Berechnung der Körperzusammensetzung wurden bereits in den 1940er Jahren in den USA beschrieben. Wissenschaftlich weiterentwickelt wurde die Methode dann in den 1960er und 1970er Jahren u. a. durch Hoffer, Jenin und Lukaski.
Heute ist die BIA eine anerkannte, einfach durchführbare, nicht invasive und vor allem preiswerte Messmethode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung mit einem breiten Anwendungsspektrum in Diagnostik, Prävention und Therapie.
Das Verfahren nutzt die unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit von Knochen, Organen und Körperfett. Durch ihren Elektrolytanteil sind Körperflüssigkeiten ausgezeichnete Leiter für elektrischen Strom, Zellen wirken durch ihre Lipoproteinschicht in der Membran wie Kondensatoren, während Fett als Nichtleiter zu charakterisieren ist. Aus den gemessenen Widerständen (Resistanz, Reaktanz) werden unter Berücksichtigung der Patientendaten, wie Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter, die Körpermerkmale berechnet.
Körpergewicht und BMI sind keine aussagefähigen Merkmale für körperliche Fitness oder einen optimalen Ernährungsstatus, dies gilt auch für normalgewichtige Menschen. Ein ausgewogenes Verhältnis der Körperstrukturen, also stoffwechselaktiver Körperzellmasse (BCM), extrazellulärer Masse (ECM), Körperwasser und Körperfett, ist der Schlüssel zu mehr physischer Fitness und Leistungsfähigkeit.
Die Messung und Dokumentation der Veränderungen der Körperzusammensetzung ist z.B. in folgenden Bereichen sinnvoll: Einleitung und Begleitung von Gewichtsreduktionsprogrammen, allgemeine Gesundheits- und Fitness-Checks, Früherkennung von Mangelernährung, Anti-Aging-Programme und Trainingssteuerung im Sport.
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